Marketing & Öffentlichkeitsarbeit

Neuauflage der 7 Bioland-Prinzipien

Sie zeigen das Idealbild unserer enkeltauglichen Land- und Lebensmittelwirtschaft und beschreiben, welchen Nutzen die Bioland-Wirtschaftsweise für alle bringt: Die 7 Bioland-Prinzipien. Seit diesem Jahr erstrahlen sie sowohl optisch als auch inhaltlich in neuem Glanz. Begleitet wird die Neuauflage durch eine sechsmonatige Kommunikations-Kampagne (Oktober 2024-März 2025), deren übergeordnetes Ziel es ist, die Marktsituation für Mitglieder und Partner zu verbessern und diese bei der eigenen Vermarktung und Profilierung zu unterstützen. 

Hauptbestandteile der Kampagne sind zwei Video-Formate. Mit animierten Erklärvideos wird den bio-affinen Kund*innen erklärt, was hinter Bioland-Landwirtschaft steckt. Erste Berührungspunkte schafft eine Mini-Youtube-Serie mit Bioland-Betrieben und dem Content-Creator Brian Jakubowski. Hier geht’s zu allen Videos. 

Zahlreiche Online-Vorlagen, neue Instagram-GIFs und neu gestaltete Info-Materialien stehen den Bioland-Betrieben zur Verfügung, um ihre Arbeit zu erklären. 

https://www.bioland.de/7prinzipien

Bioland zeigt Haltung

Wir erleben aktuell das Erstarken von extremistischen, verfassungsfeindlichen Parteien und Ansichten. Diese stehen für Rückschritt statt Fortschritt, für Abschottung statt Gemeinsamkeit, und sie stehen für Diskriminierung von einzelnen Personen oder ganzen Personengruppen. Dafür steht Bioland ausdrücklich nicht, sondern für Toleranz allen Menschen gegenüber, völlig unabhängig von Nationalität, Aussehen, Konfession oder sexueller Orientierung. Diese klare Haltung findet sich auch in unserer Satzung wieder.

Im vergangenen Jahr haben die Teams Marketing und Kommunikation öffentlichkeitswirksame Aktionen initiiert, mit denen Bioland sich als toleranter, inklusiver und weltoffener Verband öffentlich positioniert hat. Dazu gehören:

  • unser Bekenntnis „klare Kante gegen Rechtsextremismus“
  • das Bioland-Logo in Regenbogen-Farben zum Pride Month (Juni) auf unseren digitalen Kanälen
  • unser Abschied (eXit) von der Plattform X, gemeinsam mit rund 50 weiteren Organisationen

Die Insektenlobby wächst 

Bioland-Betriebe sind Artenkönner: Wir lassen es blühen, summen und brummen! Um darauf aufmerksam zu machen, wurde 2022 die „Insektenlobby“ gegründet. Über den Newsletter “Insekten-Post" erfahren inzwischen mehr als 10.000 interessierte Verbraucher*innen  regelmäßig, welche vielfältigen Maßnahmen im Rahmen der Biodiversitäts-Richtlinie bei Bioland umgesetzt werden und bekommen Tipps und Tricks für ein artenfreundliches und nachhaltiges Leben.     

                                                                      

Mitmachaktionen für groß und klein

Insekten-Fans groß und klein haben auch 2024 wieder kräftig bei unseren beiden Mitmach-Aktionen mitgebrummt. Für die kleinen Insekten-Lobbyist*innen gab es den Malwettbewerb „Dein Kunstwerk für die Insekten“ mit tollen Gewinnen. Auch wieder aufgerufen haben Bioland und der NaturGarten e.V. zur Wahl der Wildpflanze des Jahres. Über 2.400 Menschen beteiligten sich an der Umfrage. Die Wiesen-Glockenblume wurde dabei Publikumsliebling. Mit kostenlosen Werbematerialien konnten Bioland-Betriebe die beiden Aktionen vor Ort nutzen, um auf ihre eigenen Biodiversitätsleistungen aufmerksam zu machen. 

Insekten auf Mission

Die lebensgroßen Insekten gehen in Kontakt: Ob auf Fach- oder Verbraucher-Messen, Kulturveranstaltungen, am Bio-Mobil oder beim exklusiven Fleischgenussabend auf dem Hochstetterhof: Hier gab es für die Gäste neben einem 4-Gänge-Menü für die Vielfalt zudem die Erkenntnis, wie artenreiches Grünland und extensive Weiden die biologische Vielfalt fördern.


Community-Wachstum auf Social Media

Unsere Reichweiten auf Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn wachsen kontinuierlich. Im Rahmen neuer Formate werden Mitglieder und Partner über alle Kanäle noch stärker integriert. Zudem unterstützt Bioland seine Mitglieder umfassend mit Vorlagen zur 7-Prinzipien-Kampagne, die zur eigenen Kommunikation auf den Mitglieds- und Partner-Kanälen genutzt werden können. Die verstärkten gemeinsamen Aktivitäten im Rahmen der Kampagne über die sozialen Kanäle zahlen dort konkret auf die Bekanntheit der Marke Bioland ein.  

Durch kreative und verbrauchernahe Inhalte sowie unterstützende SEA- und SEO-Maßnahmen erreichen wir vor allem mit unserem YouTube-Kanal auch neue Zielgruppen. Allein mit der Mini-YouTube-Serie gemeinsam mit Content-Creator Brian Jakubowski, konnten auf YouTube über 14 Millionen Kontakte erzielt werden. Auch über die Kampagnenlaufzeit (März 2025) hinaus bleiben die 7 Prinzipien fester Bestandteil der Content-Planung des Verbands auf Social Media.  

LinkedIn als wichtiger Kanal

Das Engagement auf LinkedIn wächst seit Start im April 2023 stetig. Inzwischen folgen mehr als 6.000 Nutzer der Bioland-Seite, und auch mit dem LinkedIn-Profil von Jan Plagge haben sich seit Juni 2023 mehr als 1.000 Profile vernetzt. Besonders viel Interaktion erhielten agrarpolitische Beiträge, die aktuell in Brüssel verhandelt werden, z. B. Neue Gentechnik und die Glyphosat-Wiederzulassung um weitere zehn Jahre. Es wurde deutlich, wie wichtig es auch auf diesem Kanal ist, gegen die Stimmen von Bayer und Co. zu halten, in Form von Kommentaren, Beiträgen und Reaktionen. Daran wird deutlich, dass die Plattform weit mehr als nur eine Stellenbörse ist. Es geht um den fachlichen Austausch und die Vernetzung mit relevanten Stakeholdern. 

April, April!

Es gibt diejenigen, die dem 1. April entgegenfiebern und überaus gespannt sind auf die vielen Aprilscherzideen und es gibt diejenigen, die jedes Jahr mit einem „April, April“ aufs neue kalt erwischt werden. 2024 hat Bioland mit einem Aprilscherz für viele Schmunzler gesort. Die Idee: Ein „Biostrand“ für Schweine, damit das Schweineleben auf den Bioland-Betrieben auch noch einen Hauch von Karibik erhält. Die April-News: Ab 2025 müssen Bioland-Zucht- und Mastschweinen zusätzlich zu Stall und Auslauf eine Strandfläche zur Verfügung gestellt werden. So manch einer ist tatsächlich drauf reingefallen.

Hier gibt's am meisten Bio

2024 wollte Bioland es ganz genau wissen. Wir haben das Bio-Bundesland und die Bio-Hauptstadt des Jahres ermittelt.

München, Nürnberg und Hamburg sind Vorreiter

Bio bleibt für viele Deutsche auch in Krisenzeiten ein bedeutender Aspekt des Einkaufsverhaltens. Sich was Gutes tun und dabei die umwelt- und klimafreundlichen Leistungen des Ökolandbaus unterstützen, das ist dabei das Hauptargument. Doch in welcher Stadt lässt sich am besten ökologisch leben und einkaufen? Und wo sind die Menschen besonders bio-affin? Das hat Bioland bei einer Recherche unter den 20 größten deutschen Städten in fünf verschiedenen Kategorien ermittelt. Mit insgesamt 67 von 80 möglichen Punkten kann sich München den Titel als Bio-Hauptstadt Deutschlands sichern. Die bayerische Metropole hat nicht nur ein großes Angebot an Bio-Läden (81) zu bieten, sie ist obendrein Mitglied im Bio-Städtenetzwerk. Aktuell ruft die Stadt ein House of Food ins Leben, das alle öffentlichen Küchen dabei unterstützen soll, ihren Anteil an Lebensmitteln auf 90 Prozent Bio umzustellen. Zudem kann die Siegerstadt aus dem Süden mit einer eigenen Biodiversitätsstrategie aufwarten. Nürnberg und Hamburg teilen sich mit jeweils 64 Punkten den zweiten Platz im Gesamtranking.

Bremen gewinnt das Länderranking

Wo im Land gibt es am meisten Bio-Fläche, die größten Zuwächse und die höchsten Prämien zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen? Um das rauszufinden, hat Bioland ein Ranking der Bundesländer hinsichtlich ihrer Ökolandbau-Ambitionen erstellt. Der klare Sieger ist Bremen. Der Stadtstaat hebt sich deutlich von den anderen Ländern ab. Er wird gefolgt von Bayern, dem Saarland und Hessen mit gleicher Punktzahl. Schlusslichter bilden Thüringen, Sachsen und Schleswig-Holstein. Unter anderem hat Bremen das Öko-Ziel des Bundes mit 33,6 Prozent bereits übererfüllt. Das Saarland liegt mit 20,8 Prozent auf dem zweiten Platz, gefolgt von Berlin (18,8 %) und den Flächenländern Brandenburg (16,8 %) und Hessen (16,5%).

Nach der Messe ist vor der Messe

Von Januar bis November war der Bioland e.V. auf den größten Messen der Land- und Lebensmittelwirtschaft mit umfangreichen Gemeinschaftsständen vertreten. Zu den wichtigsten Messen gehörten die Grüne Woche, BIOFACH, Internorga, EuroTier, DLG-Feldtage und Südback

Auf den DLG-Feldtagen in NRW präsentierten unsere landwirtschaftlichen Berater auf 800 m² Demoparzellen mit vielversprechenden Fruchtfolgen und geeigneten Sorten für den Ökolandbau. Auf der Südback starteten wir die Aktion „Bio treibt mich an“, um die Vorteile einer Bioland-Mitgliedschaft für Bäcker zu bewerben. Das neue Key Visual - eine Brezel mit Handschlag - symbolisiert unsere Partnerschaften. Um Aufmerksamkeit zu generieren, nutzten wir das Logo auf Sweatshirts, Schürzen und Flyern und haben einen „Walking Act“ damit ausgestattet. Die Aktion fand großen Anklang bei den Bäckern. 

Im letzten Drittel des Jahres wurde der Relaunch unseres Messeauftritts  mit einem neuen Messebauer in Angriff genommen. Das Ergebnis wird erstmals auf der Grünen Woche 2025 in Berlin zu sehen sein. 

Bio-Mobil, die Zweite!

Das zweite Jahr von „Grenzenlos Regional – Bio in Europa“ war ein voller Erfolg. Das Bio-Mobil tourte durch Mainz, Heilbronn, Weimar, Kassel, Erlangen und Ravensburg, bevor es im Januar 2025 auf der Grünen Woche in Berlin das Ende der Roadshow 2024 feiert. Auf über 100 Events haben wir die Menschen vor Ort für regionales Bio begeistern können. Und das mit tatkräftiger Unterstützung aller Landesverbände. Am Bio-Mobil standen die inspirierenden Geschichten und Innovationen von Bioland-Betrieben neben einer Vielfalt an Köstlichkeiten im Rampenlicht. Mitten im urbanen Trubel konnten wir zeigen, dass regionales Bio für alle da ist – von der Landwirtin über Studierende bis zum städtischen Hipster.

Die mediale Aufmerksamkeit gab den Bioland-Betrieben die Möglichkeit, ihre Themen über das Bio-Mobil hinaus in die Regionen zu tragen. Auch online gab es viel Aufsehen. Mit Influencer*innen wie Jessi (vollundwertig), Luke Jacques Rodney, Maya (fitgreenmind), Food-Influencerin Diana Scholl und Male Geers hat der Instagram-Account @regional_bio frischen Bio-Wind in die Community gebracht.

Noch bis Anfang 2026 tingelt das Mobil durchs Land und macht Bio für alle erlebbar. 

Auch durch Italien tourt ein Bio-Mobil des EU-Projekts, hier stehen insgesamt 15 Städte auf der Roadmap, die Bioland Südtirol koordiniert.

www.regionalbio.eu

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